Flaggen erinnern an Opfer von Flucht und Vertreibung
Der 20. Juni ist ein bundesweiter Gedenktag, der an die Opfer von Flucht und Vertreibung erinnern soll. Vor dem Kreishaus in Dietzenbach sowie an allen öffentlichen Gebäuden werden Flaggen gehisst. Dementsprechend werden am Samstag, 20. Juni 2026, die Kreis-, Landes-, Bundes- und Europaflagge wehen. Die Bundesregierung hatte im Jahr 2014 beschlossen, dass von 2015 an jährlich am 20. Juni all jener Menschen gedacht werden soll, die vertrieben wurden oder flüchten mussten.
Ins Gedächtnis gerufen werden sollen am 20. Juni die Schicksale der weltweiten Opfer und insbesondere der deutschen Flüchtlinge und Vertriebenen. Die Bundesregierung will auch der Menschen gedenken, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heimat verlassen mussten. Flucht und Vertreibung sind aufgrund von Kriegen und Krisen, aber auch wegen des Klimawandels und der Naturkatastrophen weltweit ein Thema, das viele Menschen zunehmend bewegt.