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FAQ Schule

Brauchen Geflüchtete einen Masernschutz?

In Deutschland gilt eine Masernimpfpflicht für Alle nach 1970 geborenen Personen, die in einer Gemeinschaftseinrichtung betreut werden. Dies gilt auch für Personen, die in einer Unterkunft für Geflüchtete untergebracht sind, sowie Menschen, die in den genannten Einrichtungen und in Gesundheitseinrichtungen tätig sind. Für den Besuch von Kindertagesstätte, Kindertagespflege und Schule ist die Masernschutzimpfung eine Voraussetzung.

Kinder ab einem Jahr müssen eine Masern-Schutzimpfung oder eine Masern-Immunität nachweisen.

Kinder ab zwei Jahren und Erwachsene, die nach 1970 geboren sind, müssen mindestens zwei Masern-Schutzimpfungen oder ein ärztliches Zeugnis über eine ausreichende Immunität gegen Masern nachweisen. Die Immunität kann durch einen Bluttest (sogenannte Titerbestimmung) festgestellt werden.

Die gesetzlichen Vorgaben orientieren sich an den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO). Wenn der Impfstatus unklar ist, sollten die Impfungen nachgeholt werden. Eine Antikörperkontrolle wird von der STIKO nicht empfohlen.

Können ukrainische Geflüchtete kostenlos Bus und Bahn nutzen?

Ukrainerinnen und Ukrainer, die aufgrund des Krieges in ihrem Land flüchten und nach Deutschland einreisen, können in Deutschland kostenlos alle Busse und Bahnen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) nutzen.

Dies gilt im RMV-Gebiet für alle Nahverkehrszüge, also S-Bahnen, Regionalbahnen und Regionalexpress-Züge sowie für U-Bahnen, Straßenbahnen und Busse. Als Fahrkarte gilt ein gültiges Ausweisdokument der Ukraine. Die Regelung gilt bis auf Weiteres. Nähere Informationen unter www.bahn.de/info/helpukraine#de.