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Werkstatt-Museum "Karl-Mayer-Haus" in Obertshausen

1992 wurde das Haus mit dem flexiblen Wand- und Vitrinensystem sozusagen als Brückenschlag zwischen Werkstatt und Museum offiziell eröffnet. Untergebracht sind dort in der Karl-Mayer-Straße 10 Dokumente zur Erforschung der Familienhistorie. Gezeigt werden außerdem Funde aus der Vor- und Frühgeschichte sowie Exponate zur Burg im Hayn. In einem weiteren Raum in Erdgeschoss geht es um den "Hengster", das älteste deutsche Naturschutzgebiet. Und auch die Darstellung der örtlichen Kirchengeschichte findet im Museum einen Raum.

Selbstverständlich darf die Geschichte der Lederwarenherstellung mit einer typischen Portefeuiller-Heimarbeiter-Werkstatt nicht fehlen. In der zweiten Etage ist dazu eine Dauerausstellung der Feintäschner der Stadt zu sehen. In der Blütezeit der heimischen Lederwarenproduktion waren sie in Obertshausen zahlreich vertreten. Besonderes Interesse wecken die Schlangen- und Krokodilhäute bei Jung und Alt, die man im Gegensatz zu anderen Exponaten sogar berühren darf. Zusätzlich finden sich im oberen Bereich des Museums auch Präsentationen der Deutschen Spitzengilde. Diese werden immer wieder ausgetauscht und auch praktische Demonstrationen dieses speziellen Handwerks finden regelmäßig statt.

Der Heimat- und Geschichtsverein Obertshausen betreut das Werkstatt-Museum. Ziel ist es, die Geschichte der Stadt Obertshausen den Bürgerinnen und Bürgern näher zu bringen.

Die neueste Wechselausstellung zeigt die "Ortsgeschichte in Bildern". Diese stammen hauptsächlich aus der Sammlung von Harald Tenschert. Aber auch alte Ortsansichten von Helmut Röder sind in der Ausstellung zu finden. Und wer weiß, vielleicht findet sich manch ältere Besucherin oder älterer Besucher auch auf einem der zwei Klassenfotos vom Jahrgang 1941 mit dem Lehrer Bruno Pohl.

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