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Corona-ABC

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    0

  • 0800 5554666

    Hotline des Hessischen Sozialministeriums für allgemeine medizinische Fragen rund um das Coronavirus. Sie ist täglich von 8 bis 20 Uhr geschaltet.


  • 1

  • 116 117

    Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes.

    Wer bei sich selbst einen Corona-Verdacht hegt und Symptome zeigt, soll sich entweder zunächst telefonisch beim Hausarzt oder dieser Hotline melden.


  • 2

  • 2019-nCoV

    Veraltete Bezeichnung für das aktuell weltweit grassierende Coronavirus, die durch SARS-CoV-2 abgelöst wurde.


  • 7

  • 7-Tage-Inzidenz

    Diese Inzidenz zeigt die Zahl der Neuinfektionen innerhalb der vergangenen sieben Tage und wird pro 100 000 Einwohner angegeben. Sie wurde von Bund und Ländern mit Blick auf Kreise und kreisfreie Städte als maßgeblich für neue Einschränkungen in der Pandemie festgelegt. Bei 50 Fällen in sieben Tagen pro 100 000 Einwohner sollen sofort Beschränkungskonzepte greifen.


  • A

  • Abholdienste

    Dürfen weiterhin öffnen.


  • Absonderungsverfügung

    Wenn eine SARS-CoV-2-Infektionen nach einem Test vom Labor bestätigt wurde, erhält die positiv getestete Person vom Gesundheitsamt eine Absonderungsverfügung, aus der unter anderem hervor geht, dass sie unter Quarantäne steht.


  • Ä

  • Änderungsschneidereien

    Dürfen auf Verordnung des Landes öffnen.


  • A

  • Aerosol

    Aerosole sind Gemische aus festen Schwebeteilchen, unter anderem einem Virus, und einem Gas, wie es beispielsweise beim Ausatmen entsteht.


  • Ä

  • Ärztlicher Bereitschaftsdienst

    Kümmert sich außerhalb der üblichen Sprechstundenzeiten von Ärzten um Patienten, deren Behandlung kein (lebensbedrohlicher) Notfall ist, aber dennoch nicht bis zum nächsten Werktag warten kann.

    Die Hotline unter der bundesweit einheitlichen 116 117 ist durchgehend besetzt.

    In Zeiten von Corona läuft die Verteilung der Patienten auf die zentralen Testcenter ebenfalls über diese Nummer.


  • A

  • Aktive Fälle

    Die Zahl, wie viele Menschen akut an Covid-19 erkrankt sind, ist einfach zu berechnen: Von allen nachgewiesenen Infektionen werden die Todesfälle und die Genesenen abgezogen. Diese aktiven Fälle sind ein wichtiger Indikator für das Gesundheitssystem.
    Allerdings ist dieser Wert nur eine Näherung, denn es gibt keine Meldepflicht für Genesene. Ihre Zahl wird vom RKI geschätzt, sodass es auch keine exakte Zahl der aktiven Fälle gibt.


  • Aktuelle Fallzahlen

    Eine Übersicht über die Infektionsfälle im Kreis sowie die Zahl der Gesunden und Todesfälle ist stets auf der Corona-Infoseite www.kreis-offenbach.de/corona abrufbar und wird nahezu täglich aktualisiert.


  • Alltagsmasken

    In Hessen - und damit auch im Kreis Offenbach - gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Post- und Bankfilialen, Geschäften, auf Wochenmärkten, Bahnhöfen und Flughäfen sowie Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen sowie in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure, Massagepraxen, Physiotherapien, Kosmetik- und Nagelstudios) sowie in Schulen.

    Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind.

    Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

    Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Maskenpflicht. Wer zum vereinbarten Termin kommt, muss Mund und Nase bedecken, ansonsten kann kein Zutritt zu den jeweiligen Verwaltungsstellen gewährt werden.

    Mit dem Mund-Nasen-Schutz sind leichte Alltagsmasken gemeint, die zum Beispiel auch selbst genäht werden können. Auch erlaubt sind unter anderem Schals, Tücher und Loops. Plastikvisiere beziehungsweise Gesichtsschilde, die zunächst nicht unter diese Regelung fielen, werden mittlerweile auch als adäquat zur Erfüllung der Maskenpflicht anerkannt und dürfen von Privatpersonen getragen werden.

    Professionelle Atemschutzmasken mit FFP-Klassifizierung und andere medizinische Schutzmasken sollen dagegen beispielsweise dem medizinischem Personal in den Kliniken und Arztpraxen vorbehalten sein.

    Der Mund-Nasen-Schutz bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion, kann das Ansteckungsrisiko vor allem für andere aber zumindest senken. Personen, die eine eng anliegende Maske tragen, verteilen beim Husten und Niesen weniger Speicheltröpfen in der Umgebung. Gleichzeitig hält sie eher davon ab, sich selbst an Mund oder Nase zu fassen, und auf diese Weise Erreger per Schmierinfektion aufzunehmen.

    Das Tragen der Masken ersetzt aber keinesfalls alle anderen Hygieneregeln (1,5 Meter Abstand, regelmäßiges gründliches Händewaschen et cetera), sondern ergänzt diese nur.


  • Altenheime

    Bewohner in hessischen Alten- und Pflegeheimen können besucht werden. Es gibt je nach Einrichtung unterschiedliche Vorgaben.

    Dabei gilt zu beachten:
    - Die Einrichtungen müssen über ein individuelles Schutzkonzept verfügen - nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der einrichtungsbezogenen Hygienepläne.
    - Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.
    - Außerdem muss von den Besucherinnen und Besuchern ein entsprechender Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) getragen werden, der einen besseren Schutz bietet als eine sonst im öffentlichen Raum zulässige Mund-Nasen-Bedeckung.

    Für medizinisches Personal, das aus einem Risikogebiet zurückkehrt, gelten Sonderbestimmunen.


  • Ansteckungsverdächtig

    Eine Person, bei der davon ausgegangen werden muss, dass sie selbst Erreger aufgenommen hat, ohne bislang krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider zu sein.


  • Ansteckungswege

    Das Robert-Koch-Institut geht davon aus, dass der Hauptübertragungsweg des Coronavirus die Tröpfcheninfektion ist. Außerdem ist es theoretisch möglich, dass die Erreger auch per Schmierinfektion übertragen werden.


  • Antibiotika

    Antibiotika helfen nicht bei Virusinfektionen und damit auch nicht gegen SARS-CoV-2.

    Es gibt allerdings auch COVID-19-Patienten, die dennoch Antibiotika verordnet bekommen. Das kann daran liegen, dass die Ärzte eine zusätzliche Bakterieninfektion behandeln. Bei sogenannten Superinfektionen wird das Immunsystem eines Patienten durch das Virus so geschwächt, dass eine zweite Infektion durch einen anderen Erreger (Sekundärinfektion) hinzukommt.


  • Antikmärkte

    Antikmärkte dürfen stattfinden. Es gelten die Regeln für Wochenmärkte.


  • Apotheken

    Bleiben weiterhin geöffnet.


  • Arbeitslosigkeit

    Wer seinen Job verloren hat oder von Arbeitslosigkeit bedroht ist, findet bei der Bundesagentur für Arbeit Hilfe. Die Dienststellen sind aktuell für den Publikumsverkehr geschlossen, weshalb persönliche Vorsprachen nicht möglich sind. Die gebührenfreie Arbeitnehmerhotline unter 0800 45555-0 ist aber weiterhin erreichbar.

    Eine Arbeitslosmeldung ist derzeit telefonisch möglich. Anträge auf Arbeitslosengeld sind ebenso online abrufbar, wie auch Anträge zur Grundsicherung. Sie können per E-Mail, per Post oder per Einwurf in die Hausbriefkästen der Agenturen eingereicht werden.

    Mehr Informationen und die entsprechenden Links zu den Online-Anträgen sind unter www.kreis-offenbach.de/corona-faq-für-arbeitnehmer abrufbar.


  • Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung

    Wer an COVID-19 erkrankt ist, erhält von seinem behandelnden Arzt eine Krankschreibung. Hinweis: Das Gesundheitsamt stellt keine Krankschreibungen aus.


  • Archive

    Dürfen auf Beschluss von Bund und Ländern seit dem 20. April 2020 wieder öffnen.


  • Arztpraxen

    Haben weiter geöffnet. Seit 4. Mai 2020 gilt dort per Landesverordnung eine Maskenpflicht.


  • Atemmasken

    In Hessen - und damit auch im Kreis Offenbach - gilt eine Maskenpflicht im öffentlichen Personennahverkehr, in Post- und Bankfilialen, Geschäften, auf Wochenmärkten, Bahnhöfen und Flughäfen sowie Gesundheitseinrichtungen wie Krankenhäuser und Arztpraxen sowie in Betrieben mit körpernahen Dienstleistungen (zum Beispiel Friseure, Massagepraxen, Physiotherapien, Kosmetik- und Nagelstudios) sowie in Schulen.

    Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind.

    Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

    Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Maskenpflicht. Wer zum vereinbarten Termin kommt, muss Mund und Nase bedecken, ansonsten kann kein Zutritt zu den jeweiligen Verwaltungsstellen gewährt werden.

    Mit dem Mund-Nasen-Schutz sind leichte Alltagsmasken gemeint, die zum Beispiel auch selbst genäht werden können. Auch erlaubt sind unter anderem Schals, Tücher und Loops. Plastikvisiere beziehungsweise Gesichtsschilde, die zunächst nicht unter diese Regelung fielen, werden mittlerweile auch als adäquat zur Erfüllung der Maskenpflicht anerkannt und dürfen von Privatpersonen getragen werden.

    Professionelle Atemschutzmasken mit FFP-Klassifizierung und andere medizinische Schutzmasken sollen dagegen beispielsweise dem medizinischem Personal in den Kliniken und Arztpraxen vorbehalten sein.

    Der Mund-Nasen-Schutz bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor einer Infektion, kann das Ansteckungsrisiko vor allem für andere aber zumindest senken. Personen, die eine eng anliegende Maske tragen, verteilen beim Husten und Niesen weniger Speicheltröpfen in der Umgebung. Gleichzeitig hält sie eher davon ab, sich selbst an Mund oder Nase zu fassen, und auf diese Weise Erreger per Schmierinfektion aufzunehmen.

    Das Tragen der Masken ersetzt aber keinesfalls alle anderen Hygieneregeln (1,5 Meter Abstand, regelmäßiges gründliches Händewaschen et cetera), sondern ergänzt diese nur.


  • Ausgangssperre

    Ein behördlich verordnetes Verbot, öffentliches Gelände wie Straßen oder Plätze zu betreten beziehungsweise Haus oder Wohnung zu verlassen. Ausnahmen sind nur zu bestimmten Zwecken möglich, etwa für Arztbesuche, notwendige Einkäufe, Arbeitswege oder der Versorgung von Haustieren.

    Aktuell gibt es keine Corona-bedingten Ausgangssperren in Hessen.


  • Auslandsreisen

    Reisen ist innerhalb Europas wieder nahezu überall möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

    Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU beziehungsweise Schengen mit besonderen Hygienekonzepten.

    Wer ins Ausland reisen möchte, sollte sich rechtzeitig über die jeweils geltenden Einreisebestimmungen des Ziellandes sowie über die Rückkehrbestimmungen nach Deutschland informieren.

    Reisende aus Regionen, die vom Robert Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft werden, können eine Quarantäne vorzeitig beenden, wenn ein negativer molekularbiologischer Corona-Test (PCR-Test), der in einem fachärztlich geführten Labor durchgeführt wurde, 14 Tage nach Einreise mit sich geführt wird. Dieser ist auf Verlangen dem Gesundheitsamt vorzulegen. Sollten innerhalb dieser Zeit Krankheitssymthome auftreten, sind der Hausarzt oder der Ärztliche Bereitschaftsdienst die richtigen Ansprechpartner. Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

    Sonst gilt eine sofortige 14-tägige häusliche Quarantäne. Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für die zwei Wochen vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risiokogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zwei Wochen war, besteht eine Quarantäne-Pflicht.

    Für medizinisches Personal, das aus einem Risikogebiet zurückkehrt, gelten Sonderbestimmunen.