Sprungziele
Seiteninhalt

Informationen zu Risikogebieten und Reisen

Reisen ist innerhalb Europas wieder nahezu überall möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Es besteht zwar eine weltweite Reisewarnung für alle nicht notwendigen touristischen Reisen ins Ausland, da laut Auswärtigem Amt weiterhin mit starken drastischen Einschränkungen im internationalen Luft- und Reiseverkehr, weltweiten Einreisebeschränkungen, Quarantänemaßnahmen und der Einschränkung des öffentlichen Lebens in vielen Ländern zu rechnen sei. 

Seit dem 15. Juni 2020 wurde die Reisewarnung jedoch auf Beschluss des Bundeskabinetts für 29 europäische Länder (Stand 3. Juni 2020) aufgehoben und durch Reisehinweise ersetzt. Neben 25 EU-Staaten gehören dazu auch Großbritannien und Nordirland, Island, die Schweiz und Lichtenstein. Für Schweden gilt weiterhin eine Reisewarnung. Norwegen und Finnland ermöglichen momentan noch keine Einreise. 

Von der Teilnahme an Kreuzfahrten wird aufgrund der besonderen Risiken dringend abgeraten. Hiervon ausgenommen sind Flusskreuzfahrten innerhalb der EU beziehungsweise Schengen mit besonderen Hygienekonzepten.

Die Bundesregierung hat am 10. Juni 2020 beschlossen, die pandemiebedingt vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen zu Österreich, der Schweiz, Frankreich, Italien und Dänemark mit Ablauf des 15. Juni 2020 zu beenden. Die luftseitigen Binnengrenzkontrollen zu Spanien endeten mit Ablauf des 21. Juni 2020.

Was ist bei Reisen ins Ausland zu beachten?

Wichtig ist, dass sich wer ins Ausland reisen möchte, rechtzeitig über die jeweils geltenden Einreisebestimmungen des Ziellandes sowie über die Rückkehrbestimmungen nach Deutschland informieren. Rückkehrer aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet eingestuft werden, müssen bei ihrer Rückkehr sofort in eine 14-tägige häusliche Quarantäne. Rückkehrer müssen sich in diesem Fall umgehend selbstständig an das Gesundheitsamt wenden, E-Mail gesundheit@kreis-offenbach.de, Telefon 06074 8180-63707.

Wer sich nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet nicht in Quarantäne begibt und/oder sich nicht beim Gesundheitsamt meldet, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die jeweils geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann nämlich auch nicht vom Land erstattet.

Eine Quarantäne kann dann vorzeitig beendet werden, wenn dem Gesundheitsamt ein ärztliches Zeugnis in deutscher oder englischer Sprache vorgelegt wird, welches bestätigt, dass es keine Anhaltspunkte für das Vorliegen einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus gibt. Das ärztliche Zeugnis muss sich auf einen molekularbiologischen Corona-Test (PCR-Test) stützen, der in einem Mitgliedstaat der Europäischen Union oder in einem sonstigen durch das Robert Koch-Institut im Internet veröffentlichten Staat, durchgeführt und höchstens 48 Stunden vor Einreise in die Bundesrepublik vorgenommen worden ist. Das ärztliche Zeugnis ist für mindestens 14 Tage nach Einreise aufzubewahren. Die Tests müssen nachweislich in einem qualitätsgesicherten Labor durchgeführt werden. Diese sind erkennbar an der Akkreditierung nach ISO 15189 oder ISO/IEC 17025. Akzeptiert werden außerdem Tests von offiziellen Covid-19-Referenzlabors der Weltgesundheitsorganisation.

Sofern kein Test vor Einreise durchgeführt wurde, ist es auch möglich, sich nach der Rückkehr in Deutschland beim Hausarzt testen zu lassen. Bis zum Vorliegen des Testergebnisses muss man sich dann aber in Quarantäne begeben.

Häufige Fragen rund um das Thema Urlaub werden auch in einem eigenen FAQ beantwortet.