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Informationen zu Risikogebieten und Reisen

Reisen ist aktuell weiterhin möglich. Es gibt jedoch zum Teil Ausnahmen und Einschränkungen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Alle Reisende, die älter als zwölf Jahre sind, sind verpflichtet, bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland entweder über einen Testnachweis, einen Genesenennachweis oder einen Impfnachweis zu verfügen - unabhängig von der Art des Verkehrsmittels, das zur Einreise genutzt wird, und ob das Land, aus dem eingereist wird, als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet eingestuft ist oder nicht. Der Nachweis kann bei der Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs nach Deutschland durch die Bundespolizei oder durch die zuständige Behörde verlangt werden.

Flugreisende müssen den entsprechenden Nachweis dem Beförderer bereits vor Abreise vorlegen. Einreisende aus einem Virusvarianten-Gebiet müssen immer ein negatives Testergebnis vorweisen, auch wenn sie genesen oder vollständig geimpft sind.

Ein Antigen-Test darf maximal 48 Stunden beziehungsweise bei einem Voraufenthalt in einem Virusvariantengebiet maximal 24 Stunden als sein. Erfolgte die Testung mittels Nukleinsäurenachweis (PCR, PoC-PCR oder weitere Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik), darf der Test maximal 72 Stunden als sein. Informationen zu anerkannten Tests sind auf der Homepage des RKI abrufbar. Die Kosten für diese Tests sind von den Reisenden selbst zu tragen. 

Kinder unter zwölf Jahren sind von der Nachweispflicht befreit. 

Treten typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Was ist bei Rückreisen aus Hochrisiko- und Virusvarianten-Gebieten zu beachten?

Reisende aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Hochrisikogebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die früheren Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden.

Bei Einreisen aus einem Hochrisikogebiet müssen sich Reiserückkehrende bereits vor Einreise auf das Corona-Virus testen lassen oder über einen Impf- oder Genesenennachweis verfügen. Die Einreise in die Bundesrepublik ist nur mit negativem Testergebnis, welches nicht älter als 48 Stunden sein darf und für zehn Tage aufbewahrt werden muss, oder Impf- oder Genesenennachweis gestattet. Der Nachweis muss ab dem Zeitpunkt der Vorlage im Portal www.einreiseanmeldung.de der eigenen Einreiseanmeldung beigefügt werden. An die Einreise schließt sich eine häusliche Quarantäne für zehn Tage an. Wer einen Impf- oder Genesenennachweis bereits vor Einreise übermittelt, muss nicht in Quarantäne. Ohne Impf- oder Genesenennachweis ist eine Verkürzung der zehntägigen Quarantäne frühestens ab Tag fünf nach der Einreise durch die Vorlage eines erneuten negativen Testergebnisses in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 möglich. Der Einreisetag zählt als Tag null. Der Nachweis muss ab dem Zeitpunkt der Vorlage im Portal www.einreiseanmeldung.de der eigenen Einreiseanmeldung beigefügt werden. Erst dann endete die Quarantäne vorzeitig. Treten während der Quarantäne typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Für Kinder unter zwölf Jahren endet die Quarantäne automatisch nach dem fünften Tag. 

Reiserückkehrende aus einem Virusvarianten-Gebiet, in dem sich bestimmte Virusvarianten ausgebreitet haben, müssen sich bereits vor Einreise auf das Coronavirus testen lassen. Ein Impfnachweis über eine Impfung gegen SARS-CoV 2 oder ein Genesenen-nachweis über SARS-CoV 2 entbindet nicht von der Testpflicht. Die Einreise in die Bundesrepublik ist nur mit negativem Testergebnis gestattet. Dieser Nachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein und muss für 14 Tage aufbewahrt werden.

An die Einreise schließt sich eine 14-tägige Quarantäne an. Eine Verkürzung ist nur dann möglich, wenn das betroffene Virusvarianten-Gebiet während der Quarantänezeit zu einem Hochrisikogebiet herabgestuft wird. In diesem Fall gelten ab diesem Zeitpunkt die Regelungen für Hochrisikogebiete mit den entsprechenden Ausnahmemöglichkeiten. Treten innerhalb der Quarantänezeit typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das zuständige Gesundheitsamt zu verständigen.

Neben den geltenden Anmelde-, Nachweis- und Quarantäneregeln gilt für Unternehmen im Eisenbahn-, Bus-, Schiffs- oder Flugverkehr ein Beförderungsverbot aus Virusvarianten-Gebieten. Diese Unternehmen dürfen grundsätzlich keine Personen aus den als Virusvariantengebiet eingestuften Staaten in die Bundesrepublik Deutschland befördern. Ausnahmen vom Beförderungsverbot sind in wenigen Einzelfällen möglich.

Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Die Kassenärztliche Vereinigung Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt. Darüber hinaus verfügen zum Beispiel auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, sowie das Testcenter am Frankfurter Flughafen über entsprechende Kapazitäten. Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Alle Einreisenden sind verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Einstufungen der Länder täglich ändern können. 

Häufige Fragen rund um das Thema Urlaub werden auch in einem eigenen FAQ beantwortet.

Alle Vorgaben und auch Ausnahmeregelungen sind in der Coronavirus-Einreiseverordnung nachzulesen.