Sprungziele
Seiteninhalt

Corona-FAQ allgemein

Fragen zur Ausgangssperre

Gibt es im Kreis Offenbach aktuell eine Ausgangssperre?

Nein. Die nächtliche Ausgangssperre, die seit dem 12. Dezember 2020 zwischen 21:00 und 5:00 Uhr galt, ist am 6. Januar 2021 außer Kraft getreten. 

Was soll eine nächtliche Ausgangssperre bringen?

Die nächtliche Ausgangssperre soll unter anderem dazu beitragen, Kontakte weiter zu minimieren. Dabei geht es beispielsweise um private Zusammenkünfte und Feiern zuhause sowie Treffen auf öffentlichen Plätzen.

Fragen zum Impfzentrum

Wo gibt es nähere Informationen zum Impfzentrum im Kreis Offenbach?

Das Impfzentrum für den Kreis Offenbach ist auf dem Campus-Gelände in Heusenstamm errichtet worden und einsatzbereit. Ausführliche Informationen bietet die eigens dafür eingerichtetet Unterseite rund ums Impfzentrum.

Welche Personen werden zuerst geimpft?

Die Priorisierungsgruppen wurden bundesweit gemäß der Impfverordnung und der ersten Änderung eingeteilt:

A. Schutzimpfungen mit höchster Priorität (§ 2 ImpfVO)

    • Personen ab dem 80. Lebensjahr
    • Personen in Alten- und Altenpflegeeinrichtungen (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bewohnerinnen und Bewohner)
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen mit sehr hohem Covid-19-Expositionsrisiko (insbesondere Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste)
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in medizinischen Einrichtungen, in denen Personen behandelt werden, bei denen eine Covid-19-Infektion schwere beziehungsweise tödliche Verläufe erwarten lässt (insbesondere Onkologie, Transplantationsmedizin)

B. Schutzimpfungen mit hoher Priorität (§ 3 ImpfVO)

    • Personen ab dem 70. Lebensjahr
    • Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs. Personen mit
      • Trisomie 21
      • Demenz
      • geistiger Behinderung
      • schwerer psychiatrischer Erkrankung
      • malignen hämatologischen Erkrankungen
      • behandlungsbedürftigen soliden Tumorerkrankungen
      • interstitieller Lungenerkrankung
      • COPD
      • Mukoviszidose
      • einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung
      • Diabetes mellitus (mit HbA1c ≥ 58 mmol/mol oder ≥ 7,5%)
      • Organtransplantaten
      • Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung
      • chronischer Nierenerkrankung
      • Adipositas (Body-Mass-Index über 40)
    • Personen, die nach individueller ärztlicher Beurteilung ein sehr hohes oder hohes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben
    • bis zu zwei enge Kontaktpersonen
      • einer pflegebedürftigen Person, die nicht in einer Einrichtung untergebracht ist
      • von einer schwangeren Person
    • Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stationärer Einrichtungen beziehungsweise ambulanter Pflegedienste für Menschen mit geistiger Behinderung oder psychischen Erkrankungen
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit hohem oder erhöhten Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind (insbesondere Ärzte und Personal mit unmittelbarem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste, Personal im Corona-Testzentren)
    • Polizei- und Ordnungskräfte, die in Ausübung ihrer Tätigkeit einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege und in Grundschulen, Sonderschulen oder Förderschulen tätig sind
    • Soldatinnen und Soldaten, die bei Einsätzen im Ausland einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
    • Personen, die im öffentlichen Gesundheitsdienst  oder in besonders relevanter Position zur Aufrechterhaltung der Krankenhausinfrastruktur tätig sind
    • Personen, die in Obdachlosenunterkünften oder Flüchtlingsheimen untergebracht oder eingesetzt sind
    • Personen, die im Rahmen der nach Landesrecht anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a des Elften Buches Sozialgesetzbuch regelmäßig bei älteren oder pflegebedürftigen Menschen tätig sind

C. Schutzimpfungen mit erhöhter Priorität (§ 4 ImpfVO)

    • Personen ab dem 60. Lebensjahr
    • Personen, bei denen aufgrund einer bestimmten chronischen Vorerkrankung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf nach einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 besteht. Personen mit
      • behandlungsfreien in Remission befindlichen Krebserkrankungen (>5 Jahre)
      • Immundefizienz
      • HIV-Infektion
      • Autoimmunerkrankungen
      • rheumatologische Erkrankungen
      • zerebrovaskulären Erkrankungen
      • Apoplex
      • einer anderen chronischen neurologischen Erkrankung
      • Asthma bronchiale
      • chronisch entzündlicher Darmerkrankung
      • Diabetes mellitus (mit HbA1c < 58 mmol/mol oder < 7,5%)
      • Adipositas (Body-Mass-Index über 30)
    • Personen, die nach individueller ärztlicher Beurteilung ein erhöhtes Risiko für einen schweren oder tödlichen Krankheitsverlauf haben
    • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit niedrigem Expositionsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere in Laboren und Personal, welches keine Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten betreut
    • Personen, die in besonders relevanter Position in staatlichen Einrichtungen tätig sind, insbesondere in den Regierungen und Verwaltungen, bei der Bundeswehr, bei der Polizei, beim Zoll, bei der Feuerwehr, beim Katastrophenschutz einschließlich des Technischen Hilfswerks, in der Justiz und Rechtspflege, in den Auslandsvertretungen der Bundesrepublik Deutschland oder bei Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit mit Sitz in der Bundesrepublik Deutschland
    • Personen, die in besonders relevanter Position in weiteren Einrichtungen und Unternehmen der Kritischen Infrastruktur tätig sind, insbesondere im Apothekenwesen, in der Pharmawirtschaft, im Bestattungswesen, in der Ernährungswirtschaft, in der Wasser- und Energieversorgung, in der Abwasserentsorgung und Abfallwirtschaft, im Transport- und Verkehrswesen sowie in der Informationstechnik und im Telekommunikationswesen
    • Personen, die in Kinderbetreuungseinrichtungen, in der Kindertagespflege, in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und als Lehrkräfte tätig sind
    • Personen, mit prekären Arbeits- und/oder Lebensbedingungen, insbesondere Saisonarbeiterinnen und Saisonarbeiter, Beschäftigte in Verteilzentren oder der fleischverarbeitenden Industrie
    • Personen, die im Einzelhandel tätig sind
    • Personen, die in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe und in Schulen, die nicht von § 3 Absatz 1 Nummer 6a erfasst sind, tätig sind
    • Personen mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Wann und wie kann ich mich zum Impfen anmelden?

Personen, die der ersten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich für ihre persönliche Corona-Schutzimpfung anmelden. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Frauen und Männer, die 80 Jahre und älter sind (bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Priorisierungsgruppen unter "Welche Personen werden zuerst geimpft?").

Für den vollen Impfschutz sind zwei Impfungen im Abstand von zirka drei bis vier Wochen (abhängig vom Impfstoff) nötig. Deshalb vereinbaren Sie bitte zugleich zwei Termine: Für die erste Impfung sowie für die notwendige zweite Impfung. Bei Fragen zur Durchführung der Impfung (zum Beispiel, welche Unterlagen mitzubringen sind) oder zum Impfstoff wenden Sie sich bitte ebenfalls gerne an die unten genannten Telefonnummern.

Personen, die der zweiten Priorisierungsgruppe nach der Corona-Impfverordnung und der ersten Änderung des Bundesgesundheitsministeriums angehören, können sich online oder über die Hotline registrieren. Dies sind vor allem Personen, die das 70. Lebensjahr vollendet haben, oder Personen mit besonderem Risiko eines schweren oder tödlichen Infektionsverlaufs aufgrund von bestimmten Erkrankungen oder verschiedener Berufsstände (bitte beachten Sie unsere Hinweise zu den Priorisierungsgruppen unter "Welche Personen werden zuerst geimpft?"). Sie erhalten dann automatisch per Post oder Per E-Mail jeweils einen Termin für die erste und für die zweite Impfung. Wer die zugewiesenen Termine nicht wahrnehmen kann, hat die Möglichkeit unter Angabe seiner Vorgangskennung online oder über die Hotline umzubuchen.

Für die Anmeldung und Registrierung gibt es zwei Möglichkeiten:

1. per Telefon über die Hotline 116 117 oder über 0611 50592888 (Erreichbarkeit täglich von 8:00 bis 20:00 Uhr)

2. per Onlineanmeldung über die Webseiten https://impfterminservice.de und https://impfterminservice.hessen.de/


Wie komme ich zum Impfzentrum in Heusenstamm?

Vom Bahnhof Heusenstamm sind es rund fünf Minuten zu Fuß. Der Weg führt die Jahnstraße entlang Richtung Schwimmbad an der Bushaltestelle links vorbei. Dann ist er auch ausgeschildert. Für Bürgerinnen und Bürger aus dem Ostkreis (Hainburg, Mainhausen, Seligenstadt) stellt der Hopper, das Anruf-Sammeltaxi plus, eine direkt Nahverkehrsanbindung sicher.

Mit dem Auto ist das Impfzentrum von der L 3405 in Richtung Offenbach aus über die Wurzelschneise zu befahren. Das Impfzentrum ist innerorts ausgeschildert.

Und wenn ich es nicht nach Heusenstamm schaffe?

Es gibt mobile Einsatzteams, die Menschen in Krankenhäusern, Alten- und Pflegeeinrichtungen vor Ort impfen sollen. Frauen und Männer, die älter als 80 Jahre sind und aufgrund körperlicher Einschränkungen ein Impfzentrum nicht aufsuchen können, werden zu Hause geimpft. Die mobilen Impfteams, die aktuell noch in den Alten- und Pflegeheimen im Einsatz sind, werden die Hausbesuche durchführen.

Das Land Hessen hat alle über 80-Jährigen schriftlich über die Anmeldungen für die persönliche Schutzimpfung informiert und ein Erfassungsverfahren für häusliche Impftermine gestartet. Es wird aufgrund der geringen Impfmengen noch einige Wochen in Anspruch nehmen, bis Hausbesuche durch mobile Impfteams in Hessen landesweit erfolgen können.

Was muss ich zum Termin mitbringen?

Kann ich eine Begleitperson mitbringen?

Ja. Die Begleitpersonen dürfen mit in den Eingangsbereich kommen und anschließend im Ausgangsbereich warten. Die Impfstraßen selbst dürfen sie nicht betreten.

Wer auf eine Begleitung während der Impfung angewiesen ist, erhält eine professionelle Begleitung durch Beschäftigte des Impfzentrums.

Wie läuft der Impftermin ab?

Am Eingang wird die Temperatur gemessen. Wer Fieber hat, wird direkt in eine "Pufferzone" geführt, wo ein Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin stattfindet.

Wer kein Fieber hat, wird an einen der insgesamt neun Schalter geleitet. Dort wird überprüft, ob die Person einen Termin hat.

Im Wartebereich kann der Aufklärungsbogen ausgefüllt werden, ehe ein Video über die Impfung gezeigt wird. Anschließend findet das Gespräch mit einem Arzt oder einer Ärztin statt. Danach geht weiter zu einem der Einweiser. Dieser teilt mit, welche der 22 Impfplätze aufgesucht werden soll.

Was passiert in der Impfstraße?

In Ausnahmefällen kann in einer dafür vorgesehenen Kabine ein Aufklärungsgespräch mit dem Arzt geführt werden. Ansonsten geht es direkt in eine der Impfkabinen. Die Impfung erfolgt durch eine Injektion in den Oberarm und wird durch medizinisches Fachpersonal verabreicht. Nach 21 Tagen muss eine zweite Impfung erfolgen.

Fragen zur Maskenpflicht

Muss ich im Kreis Offenbach einen Mund-Nasen-Schutz oder andere Masken tragen?

In Hessen - und damit auch im Kreis Offenbach - gilt eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar):

    • im öffentlichen Personennah- und Fernverkehr, also zum Beispiel in Bussen, Bahnen, Taxis, Schiffen, Fähren und Flugzeugen.
    • in Bahnhöfen und Flughäfen sowie Bushaltestellen, U-Bahn-Stationen und an Bahnsteigen
    • in den Publikumsbereichen des Groß- und Einzelhandels, der Geschäfte des Lebensmittelhandwerks, Bank- und Postfilialen, Tankstellen, Wäschereien und ähnlichen Einrichtungen und zwar überall dort, wo Kunden Zutritt haben, sowie in den Bereichen vor diesen Geschäften.
    • in überdachten Einkaufszentren und auf überdachten Straßen und Flächen mit Geschäften.
    • in den Publikumsbereichen der Wochenmärkte.
    • in Gottesdiensten und bei Trauerfeierlichkeiten (auch am Platz).
    • für Besucherinnen und Besucher in Alten- und Pflegeheimen (ausschließlich Schutzmasken ohne Atemventil).
    • in allen Gesundheitseinrichtungen wie zum Beispiel Krankenhäusern und Arztpraxen.

Darüber hinaus gilt eine allgemeine Maskenpflicht:

    • auf publikumsträchtigen öffentlichen Plätzen (eine Übersicht, wo dies in den Kommunen der Fall ist, bietet die zugehörige Karte)
    • im Publikumsbereich aller öffentlich zugänglichen Gebäude
    • bei der Abholung von Speisen in der Gastronomie sowie in Kantinen und Mensen
    • bei medizinisch und hygienisch notwendigen Dienstleistungen, bei denen sich Dienstleister und Kunden sehr nahekommen (körpernahe Dienstleistungen). Die Maskenpflicht gilt sowohl für Kundinnen und Kunden als auch für Beschäftigte.
    • in Schulen
    • auf stark frequentierten Straßen und Plätzen unter freiem Himmel, wenn der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht sichergestellt werden kann. Das gilt insbesondere in Fußgängerzonen.
    • in Fahrzeugen, wenn sich in einem Fahrzeug Personen aus mehr als zwei Hausständen befinden.
    • in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind.
    • in Arbeits- und Betriebsstätten (nicht am Platz, wenn der Abstand von 1,5 Metern sicher eingehalten werden kann).
    • bei allen sonstigen Veranstaltungen.

Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind.

Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro. Plastikvisiere, Kinn- und Mikrovisiere sowie Motorradhelme werden nicht akzeptiert.

Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Pflicht zum Tragen medizinischer Masken (OP-Masken oder Schutzmasken der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar).

Was gilt alles als Maske für die Maskenpflicht?

Als allgemeiner Mund-Nasen-Schutz zählt jede eng ans Gesicht anliegenden Bedeckung von Mund und Nase, die dazu beiträgt, die Ausbreitung von Tröpfchen und Aerosolen durch Husten, Niesen oder Aussprache zu verringern. Eine Zertifizierung ist nicht notwendig. Erlaubt sind unter anderem:

    • Selbstgeschneiderte Masken aus Baumwolle („Community-Maske“)
    • Schals
    • Loops
    • Tücher

Plastikvisiere, Kinn- und Mikrovisiere werden auf Beschluss des Landes nicht als zulässige Mund-Nasen-Bedeckung zur Erfüllung der Maskenpflicht anerkannt.

Zu den medizinischen Masken zählen:

    • OP-Masken
    • Masken mit FFP2-Standard
    • Masken mit KN95-Standard
    • Masken mit N95-Standard
    • Masken mit vergleichbaren Standards

Wie weise ich nach, dass ich von der Maskenpflicht ausgenommen bin?

Wer aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund einer Behinderung von der Maskenpflicht ausgenommen ist, dem empfiehlt das Hessische Ministerium für Soziales und Integration sich eine ärztliche Bescheinigung ausstellen zu lassen. Damit soll insbesondere gewährleistet werden, dass in der Öffentlichkeit keine Diskussionen über die konkreten gesundheitlichen Beeinträchtigungen geführt werden müssen.

Wer bekommt kostenlose Masken?

Über-60-Jährige sowie bestimmte Risikopatientinnen und Risikopatienten hatten zum Jahreswechsel die Möglichkeit, in den Apotheken kostenlose Masken abzuholen. Sie sollen aber auch weiterhin Masken, diesmal zu einem geringen Eigenanteil, erhalten. Bei den Risikopatientinnen und Risikopatienten muss mindestens einer der folgenden Faktoren vorliegen:

    • chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale,
    • chronische Herzinsuffizienz,
    • chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4,
    • Demenz oder Schlaganfall,
    • Diabetes mellitus Typ 2,
    • aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann,
    • stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation,
    • Trisomie 21,
    • Risikoschwangerschaft.

Laut Bundesgesundheitsministerium erhalten berechtigte Patientinnen und Patienten ab Januar 2021 in einem zweiten Schritt zwei fälschungssichere Coupons für jeweils sechs Masken von ihren Krankenkassen oder ihrer privaten Krankenversicherung erhalten. Diese können sie in zwei klar definierten Zeiträumen im neuen Jahr in den Apotheken einlösen. Die Anspruchsberechtigten zahlen dann pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro hinzu.

Fragen zur Kreisverwaltung

Hat das Kreishaus für den Publikumsverkehr geöffnet?

Nur eingeschränkt. Zu Ihrem Schutz und dem unserer Beschäftigten arbeitet das Kreishaus vorerst nur mit Terminen.

Das Bürgerbüro ist bei dringenden Anliegen weiterhin per E-Mail an info@kreis-offenbach.de und telefonisch unter 06074 8180-0 erreichbar.

Bitte beachten Sie: Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Wer zum vereinbarten Termin kommt, muss Mund und Nase bedecken, ansonsten kann kein Zutritt zu den jeweiligen Verwaltungsstellen gewährt werden.

Haben die Außenstellen der Kreisverwaltung für den Kundenverkehr geöffnet?

Nein. Auch die Außenstellen der Kreisverwaltung haben zu Ihrem Schutz und dem unserer Beschäftigten vorerst für den Publikumsverkehr geschlossen.

Hat die KFZ-Zulassungsstelle auch geschlossen?

Nein, die KFZ-Zulassungsstelle arbeitet derzeit ausschließlich mit Terminen.

Montag- bis Donnerstagvormittag in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr können allerdings Außerbetriebsetzungen und Adressänderungen innerhalb des Kreises Offenbach auch ohne Termin erledigt werden.

Termine in Dietzenbach können direkt nach Wunsch vereinbart werden.

Bitte beachten Sie: Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Maskenpflicht. Wer zum vereinbarten Termin kommt, muss Mund und Nase bedecken, ansonsten kann kein Zutritt zu den jeweiligen Verwaltungsstellen gewährt werden.

Die Außenstellen der KFZ-Zulassungsbehörde bieten eine Terminvereinbarung für dringende Fälle ebenfalls an.Informationen zur Terminvergabe in Langen finden Sie unter https://www.langen.de/de/onlineterminvergabe.html, die Außenstelle in Mühlheim ist per Mail unter zulassungsstelle@stadt-muehlheim.de erreichbar. Termine für die Außenstelle Seligenstadt können Sie unter https://seligenstadt.flexappoint.de/#/wizard/leistungen/1 buchen.

Kann ich mein neues Auto zulassen?

Zulassungen sind weiter möglich.

Termine in Dietzenbach können direkt nach Wunsch vereinbart werden.

Montag- bis Donnerstagvormittag in der Zeit von 8:00 bis 12:00 Uhr können allerdings Außerbetriebsetzungen und Adressänderungen innerhalb des Kreises Offenbach auch ohne Termin erledigt werden.

Bitte beachten Sie: Auch in der gesamten Kreisverwaltung gilt eine Maskenpflicht. Wer zum vereinbarten Termin kommt, muss Mund und Nase bedecken, ansonsten kann kein Zutritt zu den jeweiligen Verwaltungsstellen gewährt werden.

Die Außenstellen der KFZ-Zulassungsbehörde bieten eine Terminvereinbarung für dringende Fälle ebenfalls an.

Informationen zur Terminvergabe in Langen finden Sie unter https://www.langen.de/de/onlineterminvergabe.html, die Außenstelle in Mühlheim ist per Mail unter zulassungsstelle@stadt-muehlheim.de erreichbar. Termine für die Außenstelle Seligenstadt können Sie unter https://seligenstadt.flexappoint.de/#/wizard/leistungen/1 buchen.

Wie erreiche ich das Bürgerbüro?

Das Bürgerbüro ist bei dringenden Anliegen weiterhin per E-Mail an info@kreis-offenbach.de und telefonisch unter 06074 8180-0 erreichbar.

Hat das RegioMuseum geöffnet?

Nein. Museen müssen auf Landesbeschluss derzeit geschlossen haben. 

Fragen zu Corona allgemein

Ist der Kreis Offenbach aktuell ein Corona-Risikogebiet?

Ja der Kreis Offenbach liegt mit seiner 7-Tage-Inzidenz aktuell über dem Schwellenwert von 50, ab dem diese Einstufung erfolgt.

Wo kann ich die aktuellen Fallzahlen für den Kreis Offenbach einsehen?

Die Zahlen der Infektionsfälle, Gesunden und Todesfälle sind auf der Corona-Infoseite abrufbar und täglich Thema einer eigenen Pressemitteilung.

Detaillierte Übersichten für die 13 einzelnen Städte und Gemeinden sind unter dem Punkt “Corona-Entwicklung“ abrufbar.

Sind die aktuellen Infektionszahlen für einzelne Städte und Gemeinden abrufbar?

Ja, Übersichten für die 13 einzelnen Städte und Gemeinden sind unter dem Punkt "Corona-Entwicklung" abrufbar.

Wer gehört dem Corona-Krisenstab des Kreises Offenbach an?

Der Krisenstab des Kreises Offenbach berät seit Beginn der Pandemie fortwährend ausführlich über die aktuelle Lage und entscheidet über weitere Maßnahmen. Ihm gehören neben Landrat Oliver Quilling, der Ersten Kreisbeigeordneten Claudia Jäger und Dr. Ralf Ackermann, dem Leiter des Fachdienstes Gefahrenabwehr- und Gesundheitszentrum, unter anderem Vertreterinnen und Vertretern des Gesundheitsamts, des Rettungsdienstes, der Polizei Südosthessen sowie der Pressestelle an. Darüber hinaus besteht ein enger Austausch mit den 13 Städten und Gemeinden, der Hessischen Landesregierung und weiteren Stellen.

Was ist SARS-CoV-2?

SARS-CoV-2 lautet der Name des aktuell weltweit grassierenden Erregers, der die COVID-19-Erkrankung auslöst. "SARS-CoV-2" ist dabei die Abkürzung für die englische Bezeichnung "Severe acute respiratory syndrome-corona virus-2", zu deutsch: "Schweres akutes Atemwegssyndrom-Coronavirus-2".

Was ist die Corona-Warn-App?

Die Corona-Warn-App hilft festzustellen, ob jemand in Kontakt mit einer infizierten Person war. Damit können Infektionsketten schneller unterbrochen werden.

Nähere Informationen und die Möglichkeit, die Corona-Warn-App herunterzuladen, finden sich auf der Homepage der Bundesregierung. Zusätzlich hat das Robert Koch-Institut eine praktische Übersicht über die Funktionen herausgegeben und der empfohlenen Maßnahmen bei Benachrichtigungen:

Hilfe bei Problemen mit der App gibt es bei der kostenlosen Hotline unter +49 (0)800 7540001.

Durch welche Symptome äußert sich die COVID-19-Erkrankung?

Laut Experten können die Symptome und ihre Ausprägung von Fall zu Fall variieren, weshalb eine pauschale Antwort nicht möglich ist.

Am häufigsten klagen Infizierte über (trockenen) Husten und Fieber. Es wird aber unter anderem auch von Hals-, Kopf-, Gelenk- und Muskelschmerzen, Kurzatmigkeit und Atemnot, Bauchschmerzen, Durchfall und Schwindel berichtet, ebenso vom vorübergehenden Verlust des Geschmack- und Geruchssinns. Darüber hinaus gibt es Krankheitsverläufe, die vollkommen symptomfrei verlaufen, während besonders schwere Fälle wiederum mit schweren Lungenentzündungen, Lungenversagen und dem Tod einhergehen können.

Welche Hygiene-Regeln sollten derzeit unbedingt beachtet werden?

Aktuell gibt es eine Reihe von Verhaltensregeln, an die sich jeder Einzelne halten sollte:

Zudem gilt vielerorts eine Maskenpflicht. Ausgenommen sind Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder einer Behinderung keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können. Personal muss nicht zwingend eine Maske tragen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen, wie etwa Trennvorrichtungen, vorhanden sind. Das Nichttragen einer Maske stellt eine Ordnungswidrigkeit dar. Wer keine Maske auf hat und auch nach mehrmaliger Aufforderung durch Polizei oder Ordnungsamt keine aufsetzt, dem droht ein Bußgeld in Höhe von 50 Euro.

Weitere allgemeine Informationen zu Hygieneempfehlungen sind zum Beispiel auch das Robert-Koch-Institut einen umfangreichen Frage-Antwort-Katalog (FAQ) erstellt, der fortwährend aktualisiert wird.

Was muss ich tun, wenn ich Symptome und den Verdacht habe, COVID-19 zu haben?

Gehen Sie keinesfalls direkt zum Arzt, in die Notaufnahme, zum Gesundheitsamt oder einer anderen Stelle. Isolieren Sie sich umgehend und rufen Sie Ihre Hausarztpraxis oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der 116 117 an. Dort nimmt man eine erste Anamnese vor und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen.

Kann ich einfach in die Notaufnahme gehen, wenn ich COVID-19 haben könnte?

Nein.

Haben Sie den Verdacht, an COVID-19 erkrankt zu sein, gehen Sie keinesfalls direkt zum Arzt, in die Notaufnahme, zum Gesundheitsamt oder zu einer anderen Stelle. Kontaktieren Sie zunächst Ihren Hausarzt oder den ärztlichen Bereitschaftsdienst telefonisch, schildern Sie Ihre Situation und besprechen Sie gemeinsam das weitere Vorgehen.

Die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes, der auch für die Koordinierung der zentralen Testzentren und die dortige Terminvergabe zuständig ist, erreichen Sie unter der bundesweit einheitlichen Nummer 116 117.

Weder an den Hotline noch bei meinem Hausarzt erreiche ich jemanden - was soll ich tun?

Ganz wichtig: Bewahren Sie Ruhe.

Leiden Sie unter leichten Krankheitssymptomen, sollten Sie sich weiterhin isolieren. Bleiben Sie zuhause. Wohnen Sie mit anderen Personen in einem Haushalt zusammen, halten Sie zu ihnen mindestens zwei Meter Abstand, waschen Sie sich regelnäßig gründlich die Hände, tragen Sie - falls vorhanden - einen Mund-und-Nasenschutz und beachten Sie darüber hinaus auch alle anderen Hygieneregeln. Versuchen Sie weiter die Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes unter 116 117 oder Ihre Hausarztpraxis zu erreichen.

Nur in Notfällen, etwa wenn Sie Atemnot bekommen, alarmieren Sie den Notruf unter 112 oder eine Rettungsstelle. WICHTIG: Weisen Sie bei der Alarmierung unbedingt darauf hin, dass Sie möglicherweise an COVID-19 erkrankt sein könnten, damit die Einsatzkräfte entsprechend reagieren können.

Ich wurde positiv auf Corona getestet. Was nun?

Wenn Sie die Rückmeldung erhalten haben, dass Ihr Test auf das SARS-CoV-2-Virus positiv ausgefallen ist, ergeben sich daraus unmittelbar eine Reihe von Konsequenzen und Pflichten. Das Hessische Ministerium für Soziales und Integration hat die wichtigsten Regelungen und Vorgaben in einem Infoflyer zusammengefasst:

Das Gesundheitsamt des Kreises Offenbach erreichen Sie zur Meldung eines positiven Testergebnisses unter gesundheit@kreis-offenbach.de sowie per Fax an 06074 8180-1920.

Kann mich das Gesundheitsamt krankschreiben?

Nein. Sollte eine Erkrankung vorliegen, ist Ihre Hausärztin beziehungsweise Ihr Hausarzt für eine Krankschreibung zuständig.

Ich komme aus dem Ausland zurück. Was muss ich beachten?

Reisen ist aktuell weiterhin möglich. Es gibt jedoch Ausnahmen. Das Auswärtige Amt bietet auf seiner Homepage eine entsprechende Übersicht mit Reise- und Sicherheitshinweisen an, die stetig aktualisiert wird.

Was ist bei Reisen in Risikogebiete zu beachten?

Reisende aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die bisherigen Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden.

Bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet, also einer Region mit besonders hohen Fallzahlen, oder aus einem Virusvarianten-Gebiet, in dem sich bestimmte Virusvarianten ausgebreitet haben, müssen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer bereits bei Einreise einen Nachweis (ärztliches Zeugnis oder Testergebnis) über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können. Dieser Nachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein und muss für zehn Tage aufbewahrt werden.

Für Reiserückkehrende aus einem Virusvarianten-Gebiet besteht auch bei einem negativen Testergebnis eine Quarantänepflicht. Frühestens fünf Tage nach der Einreise kann die Quarantäne mit einem erneuten negativen Testergebnis verkürzt werden.

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich direkt nach der Einreise für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Besuch von Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, darf während dieser Zeit nicht empfangen werden. Treten innerhalb der zehn Tage typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das Gesundheitsamt zu verständigen.

Außerdem sind Sie bei Einreise aus Risikogebieten verpflichtet, sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem SARS- CoV-2-Virus zu unterziehen und müssen das auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende Testergebnis innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorlegen können. Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt. Darüber hinaus verfügen zum Beispiel auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, das Corona-Schnelltestzentrum in Egelsbach, das Testcenter am Frankfurter Flughafen sowie das Testcenter am Frankfurter Opernplatz über entsprechende Kapazitäten. Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Die häusliche Absonderung kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise enden, wenn ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2-Virus vorliegt.

Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für die zwei Wochen vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risiokogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zwei Wochen war, besteht eine Quarantäne-Pflicht.

Alle Vorgaben und auch Ausnahmeregelungen sind in der zugehörigen Landesverordnung nachzulesen.

Ordnungswidrigkeit droht

Wer nach der Rückkehr aus einem Risikogebiet keinen negativen Test vorweisen kann und sich nicht in Quarantäne begibt, begeht eine Ordnungswidrigkeit, die geahndet werden kann. Außerdem kann der Anspruch nach dem Infektionsschutzgesetz für Lohnersatzzahlung verloren gehen, wenn man sich wissentlich in ein Risikogebiet begibt. Das heißt, der Arbeitgeber muss gegebenenfalls für die Zeit der Quarantäne keinen Lohn zahlen. Diesen bekommt der Arbeitgeber dann auch nicht vom Land erstattet.

Wo kann ich einen Test machen?

Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt.

Darüber hinaus verfügen auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, das Corona-Schnelltestzentrum in Egelsbach, das Testcenter am Frankfurter Flughafen sowie das Testcenter am Frankfurter Opernplatz über entsprechende Kapazitäten.

Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Sonderregeln für medizinisches Personal

Darüber hinaus gilt für Personen, die in

    1. Krankenhäusern,
    2. Einrichtungen für ambulantes Operieren,
    3. Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen, in denen eine den Krankenhäusern vergleichbare medizinische Versorgung erfolgt,
    4. Dialyseeinrichtungen,
    5. Tageskliniken,
    6. Entbindungseinrichtungen,
    7. Behandlungs- oder Versorgungseinrichtungen, die mit einer der in den Nummern 1 bis 6 genannten Einrichtungen vergleichbar sind,
    8. Arztpraxen, Zahnarztpraxen,
    9. Praxen sonstiger humanmedizinischer Heilberufe,
    10. Einrichtungen des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in denen medizinische Untersuchungen, Präventionsmaßnahmen oder ambulante Behandlungen durchgeführt werden,
    11. ambulante Pflegedienste, die ambulante Intensivpflege in Einrichtungen, Wohngruppen oder sonstigen gemeinschaftlichen Wohnformen erbringen, und
    12. Rettungsdiensten
    13. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende voll- oder teilstationäre Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer, behinderter oder pflegebedürftiger Menschen,
    14. nicht unter § 23 Absatz 5 Satz 1 fallende ambulante Pflegedienste und Unternehmen, die den Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbare Dienstleistungen anbieten; Angebote zur Unterstützung im Alltag im Sinne von § 45a Absatz 1 Satz 2 des Elften Buches Sozialgesetzbuch zählen nicht zu den Dienstleistungen, die mit Angeboten in Einrichtungen nach Nummer 2 vergleichbar sind.

tätig sind und über ein ärztliches Zeugnis nach § 2 Abs. 3 verfügen, die allgemeine Anordnung, für diese Tätigkeit und einen Zeitraum bis zum 14. Tag nach ihrer Einreise persönliche Schutzausstattung gemäß den jeweiligen Kriterien des Robert Koch-Instituts zur Vermeidung des Weitertragens von Infektionen mit SARS-CoV-2 zu tragen. Die Schutzausstattung darf nur abgesetzt werden, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen eingehalten wird. Die erstmalige Aufnahme der Tätigkeit nach Einreise ist durch die Einrichtungsleitung dem Gesundheitsamt, per E-Mail an gesundheit@kreis-offenbach.de oder telefonisch unter 06074 8180-63707, anzuzeigen.

Kann ich mich freiwillig auf das Virus testen lassen?

Ja, freiwillige Tests sind möglich, die Kosten müssen in diesen Fällen aber selbst getragen werden. Neben einigen Hausarztpraxen bieten zum Beispiel auch das Corona-Testzentrum des Kreises Offenbach, das Corona-Schnelltest-Center in Egelsbach sowie die Testcenter am Frankfurter Flughafen und das ASB-Testcenter am Frankfurter Opernplatz Tests für Selbstzahler an.

Freiwillige Tests im Gesundheitsamt sind dagegen nicht möglich.

Wie ist der Ablauf für einen Test auf das Coronavirus?

Ganz praktisch sollte die „Corona-Kette“ wie folgt aussehen:

  • Eine Person ist erkrankt und meldet sich telefonisch bei ihrem Hausarzt (in Abwesenheit übernimmt der Ärztliche Bereitschaftsdienst).
  • Der Arzt stellt eine Krankschreibung aus und leitet nach der Anamnese eine Therapie ein.
  • Wenn der Hausarzt einen Test nach den Kriterien des Robert-Koch-Instituts für notwendig hält, verweist er an das nächstgelegene Testcenter.
  • Im Testcenter wird dem Patienten ein Rachenabstrich genommen, der im Labor ausgewertet wird.
  • Das Ergebnis wird an die Gesundheitsämter übermittelt.
  • Bei einem positiven Befund erhält der Patient eine Absonderungsverfügung und wird während der Zeit der Quarantäne täglich angerufen.
  • Gleichzeitig muss das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen ermitteln, um die weitere Verbreitung einzudämmen. Diese Ermittlung steht im Vordergrund der Tätigkeit der Gesundheitsämter.
  • Nachgelagert ist die Information der Patientinnen und Patienten mit negativen Testergebnissen.

Gibt es eine Corona-Teststrategie und wie sieht sie aus?

Ja, es gibt eine nationale Teststragie, die auch auf der Homepage des Robert Koch-Instituts eingesehen werden kann.

Was gilt für Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer?

Reisende aus Regionen, die vom Robert-Koch-Institut (RKI) als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvarianten-Gebiet eingestuft werden, müssen sich noch vor der Einreise nach Deutschland online unter www.einreiseanmeldung.de registrieren. Diese digitale Einreiseanmeldung ersetzt unter anderem die bisherigen Aussteigerkarten in Papierform und wird an das Gesundheitsamt übermittelt. Auch beim Grenzübertritt kann das Vorliegen der am Ende des Registrierungsprozesses erhaltenen Bestätigung behördlich kontrolliert werden.

Bei Einreisen aus einem Hochinzidenzgebiet, also einer Region mit besonders hohen Fallzahlen, oder aus einem Virusvarianten-Gebiet, in dem sich bestimmte Virusvarianten ausgebreitet haben, müssen Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer bereits bei Einreise einen Nachweis (ärztliches Zeugnis oder Testergebnis) über das Nichtvorliegen einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 vorlegen können. Dieser Nachweis darf nicht älter als 48 Stunden sein und muss für zehn Tage aufbewahrt werden.

Für Reiserückkehrende aus einem Virusvarianten-Gebiet besteht auch bei einem negativen Testergebnis eine Quarantänepflicht. Frühestens fünf Tage nach der Einreise kann die Quarantäne mit einem erneuten negativen Testergebnis verkürzt werden.

Reiserückkehrerinnen und Reiserückkehrer aus Risikogebieten müssen sich direkt nach der Einreise für zehn Tage in häusliche Quarantäne begeben. Besuch von Personen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, darf während dieser Zeit nicht empfangen werden. Treten innerhalb der zehn Tage typische Symptome einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus wie Fieber, trockener Husten, Verlust des Geschmacks- oder Geruchssinns auf, ist umgehend das Gesundheitsamt zu verständigen.

Außerdem sind sie verpflichtet, sich höchstens 48 Stunden vor oder unmittelbar nach Einreise in die Bundesrepublik Deutschland einer Testung auf eine Infektion mit dem SARS- CoV-2-Virus zu unterziehen und müssen das auf Papier oder in einem elektronischen Dokument in deutscher, englischer oder französischer Sprache vorliegende Testergebnis innerhalb von zehn Tagen nach der Einreise dem zuständigen Gesundheitsamt auf Verlangen unverzüglich vorlegen können. Der zu Grunde liegende Test muss die Anforderungen des Robert Koch-Instituts erfüllen. Die KV Hessen hat eine Liste mit Ärzten, die Coronatests durchführen, zusammengestellt. Darüber hinaus verfügen zum Beispiel auch das Testzentrum des Kreises Offenbach, das Corona-Schnelltestzentrum in Egelsbach, das Testcenter am Frankfurter Flughafen sowie das Testcenter am Frankfurter Opernplatz über entsprechende Kapazitäten. Ein Test im Gesundheitsamt ist dagegen nicht möglich.

Die häusliche Absonderung kann frühestens ab dem fünften Tag nach der Einreise enden, wenn ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2-Virus vorliegt.

Jeder Einreisende ist verpflichtet sich vor der Rückkehr, noch während des Aufenthalts im Ausland, eigenständig zu informieren, da sich die Risikogebiete täglich ändern können. Maßgeblich für die Quarantänepflicht ist nicht nur der Status zum Zeitpunkt der Rückreise, sondern die Bewertung für die zwei Wochen vor Urlaubsende. Konkret bedeutet dies, auch wenn zum aktuellen Zeitpunkt die Region nicht mehr als Risiokogebiet eingestuft ist, dies aber in den zurückliegenden zwei Wochen war, besteht eine Quarantäne-Pflicht.

Warum wird nicht einfach flächendeckend jeder auf das Virus getestet?

Flächendeckende Tests sind nicht sinnvolll. Was beachtet werden muss: Die Tests zeigen nur eine Momentaufnahme. Eine zuvor gesunde Person, die getestet wurde, kann sich anschließend bis zum Erhalt ihres negativen Ergebnisses bereits mit dem Virus infiziert haben.

Hinzu kommt, dass flächendeckende Tests logistisch nicht umsetzbar sind. Es stehen nicht genügend Ressourcen (Personal, Ausrüstung, Laborkapazitäten) zur Verfügung, um Millionen Tests innerhalb kürzester Zeit auswerten zu können.

Was ist die "Corona-Datenspende" des Robert Koch-Instituts?

Wer ein Fitnessarmband oder eine Smartwatch trägt, kann das Robert-Koch-Institut (RKI) dabei unterstützen, das Coronavirus und seine Verbreitung besser zu verstehen und nachzuverfolgen. Die Forschenden erhoffen sich durch zur Verfügung gestellte Daten die Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus und die mögliche Dunkelziffer der Infektionen präziser einschätzen zu können.

Die dafür entwickelte App “Corona-Datenspende“ zeichnet die Gesundheitsdaten auf, die die Wearables ohnehin erheben. Dazu gehören zum Beispiel die Aktivitäten, Vitaldaten (Puls, Blutdruck et cetera) und soziodemografische Daten (Alter, Größe, Geschlecht, Gewicht). Das Programm erkennt auf dieser Grundlage verschiedene Symptome, die mit einer SARS-CoV-2-Infektion in Verbindung gebracht werden. Die App ist aber kein Test auf das Virus.

Die Übermittlung an das RKI erfolgt vollkommen freiwillig, pseudonymisiert und Datenschutzkonform. Die zur Verfügung gestellten Daten erlauben keine Identifizierung der teilnehmenden Person.

Die App steht im App Store und im Google Play Store zum Download bereit. Nähere Informationen sind der Infoseite zur Corona-Datenspende des RKI zu entnehmen.

Fragen zu Informationsangeboten

Bietet der Kreis Offenbach eine Corona-Hotline an?

Ja! Wer Fragen rund um Corona hat, kann sich bei der Corona-Hotline des Kreises unter 06074 8180-2222 melden. Sie ist geschaltet montags bis freitags von 8:00 bis 17:00 Uhr. Die Kolleginnen und Kollegen der Hotline sind, auch am Wochenende, per E-Mail an corona-hotline@kreis-offenbach.de erreichbar.

Wo finde ich Hilfe und Beratung bei Gewalt, persönlichen Krisen oder psychischen Problemen?

Die Corona-Pandemie versetzt Berufs- und Privatleben in einen Ausnahmezustand. Wer Hilfe benötigt, sollte nicht zögern, sich diese zu holen.

Wichtige Angebote und Telefonnummern im Überblick:

Polizei 110
Feuerwehr und Rettungsdienst 112
Ärztlicher Bereitschaftsdienst 116 117
Info-Hotline des Landes Hessen rund um Corona 0800 5554666
Corona-Hotline des Kreises Offenbach 06074 8180-2222

Corona-Hotline der Asklepios Klinik Langen

montags, mittwochs, freitags, 15 bis 16 Uhr

06103 912-61105

Opfer-Telefon des Weißen Rings (Angebot für Opfer von Straftaten) 116 006
Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen“ 0800 0116016
Hilfetelefon “Schwangere in Not“ 0800 4040020
Pflegetelefon (Hilfetelefon für pflegende Angehörige) 030 20179131
Hilfetelefon Sexueller Missbrauch 0800 2255530
Beratungszentrum West (Beratung für Alleinerziehende und Familien) 06103 83368-0
Nummer gegen Kummer: Kinder- und Jugendtelefon 116 111
Nummer gegen Kummer: Elterntelefon 0800 1110550
Telefonseelsorge 116 123
Evangelische Telefonseelsorge 0800 1110111
Katholische Telefonseelsorge 0800 1110222
Info-Telefon Depression 0800 3344533
Schuldnerberatung 06103 83368-11
Psychosocial counselling for refugees (English)  
Monday, 10 until 12 a.m. 01517 2118965
Thursday, 9 until 11 a.m. 069 971204151
Psychosocial counselling for refugees (Arabic)  
Tuesday, 10 until 12 a.m. 0157 34252524
Thursday, 9 until 11 a.m. 0178 6746047
Psychosocial counselling for refugees (Farsi)  
Wednesday, 2 until 4 p.m. 0157 34848026
Thursday, 9 until 11 a.m. 0151 56949853
Consultations téléphoniques pour réfugiés (French)  
Lundi, 10 until 12 a.m. 0151 50795336
Mardi, 12.30 until 2.30 p.m. 0151 20226596

Consulta Psicosocial telefónica para personas demandantes de asilo y refugiadas (Spanish)

 

Lunes, 10 until 12 a.m.

0151 50795336

Finde ich aktuelle Informationen des Kreises auch auf Social Media?

Ja. Die offiziellen Accounts "Kreis Offenbach" auf Facebook und "@KVOffenbach" auf Twitter versorgen Sie tagtäglich mit den wichtigsten Informationen.

Wo finde ich mehr Corona-Informationen für Patienten?

Im Corona-FAQ für Patienten haben wir die häufigsten Fragen zum derzeit grassierenden Coronavirus, der COVID-19-Erkrankung, Verhaltenstipps, den Tests und der häuslichen Quarantäne beantwortet.

Wo finde ich mehr Corona-Informationen für Unternehmen?

Im Corona-FAQ für Unternehmen haben wir die häufigsten Fragen aus der Wirtschaft beantwortet.

Wo finde ich mehr Corona-Informationen für Arbeitnehmer?

Im Corona-FAQ für Arbeitnehmer haben wir die häufigsten Fragen rund um Homeoffice, Kurzarbeitergeld, Kinderbetreuung und co. beantwortet.

Wo finde ich mehr Corona-Informationen für Landwirte?

Im Corona-FAQ für Landwirte haben wir die häufigsten Fragen zu Landwirtschaft und Tierhaltung zusammengefasst.

Welche Hilfsangebote gibt es im Kreis Offenbach für Bürgerinnen und Bürger?

Durch die Corona-Pandemie und die mit ihr einhergehenden Einschränkungen sind viele Menschen derzeit auf besondere Hilfe angewiesen. Manche Personen können zum Beispiel nicht selbst einkaufen gehen, brauchen jemanden, der mit ihrem Haustier Gassi geht, benötigen ein offenes Ohr oder andere Arten von Unterstützung.

In vielen Kommunen sind deshalb besondere Hilfsangebote und -aktionen ins Leben gerufen worden. Eine Übersicht ist über "Corona-Initiativen" abrufbar.

Wie kann ich die lokale Wirtschaft im Kreis Offenbach unterstützen?

Die Corona-Pandemie trifft viele der lokalen Unternehmen und Dienstleister hart. Bürgerinnen und Bürger können ihnen helfen. So gibt es einige besondere Aktionen, mit denen jeder seine Verbundenheit zu den eigenen Lieblingsgeschäften und -einrichtungen zum Ausdruck bringen und sie noch weiter unterstützen kann. Eine Übersicht ist über “Corona-Initiativen“ abrufbar.

Wo finde ich eine Übersicht über Hol- und Lieferservices im Kreis Offenbach?

Essen, Blumen, Bücher, Spielsachen, Kleidung - die Liste der Dinge, die man sich liefern lassen kann, ist endlos. Viele Betriebe bieten diesen Service erstmals an, einige sind dabei richtig kreativ geworden.

Bürgerinnen und Bürger können zum Erhalt der lokalen Wirtschaft beitragen, Existenzen und Arbeitsplätze sichern, wenn sie die Angebote in Anspruch nehmen. Eine Übersicht ist über “Corona-Initiativen“ abrufbar.

Sonstige Fragen

Gibt es im Kreis Offenbach aktuell eine Ausgangssperre?

Nein. Die nächtliche Ausgangssperre, die seit dem 12. Dezember 2020 zwischen 21:00 und 5:00 Uhr galt, ist am 6. Januar 2021 außer Kraft getreten. 

Welche Kontaktbeschränkungen gibt es allgemein?

Der Aufenthalt im öffentlichen Raum (einschließlich Parks und Grünanlagen) ist nur alleine, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes und seit dem 11. Januar 2021 mit maximal einer weiteren Person, die nicht im selben Haushalt lebt, gestattet. Das Alter der Personen ist dabei nicht relevant. Kontakte außerhalb des eigenen Hausstands sind auf das nötigste Minimum zu reduzieren.

Ausnahmen: Die Beschränkung auf einen Hausstand und eine weitere Person gilt nicht im Rahmen der Betreuung und Begleitung minderjähriger und unterstützungsbedürftiger Personen. Es dürfen zur Betreuung Minderjähriger beispielsweise weiterhin Fahrgemeinschaften für den Schulweg gebildet werden. Auch die Betreuung von Geschwisterpaaren durch beispielsweise die nicht im Haushalt lebenden Großeltern bleibt möglich. Im Rahmen familiärer Betreuungsgemeinschaften dürfen ausnahmsweise bis zu drei Haushalte zusammentreffen, wenn die sozialen Kontakte im Übrigen nach Möglichkeit reduziert werden.

Private Veranstaltungen außerhalb der eigenen Wohnung sind derzeit untersagt. Für Treffen und Feiern innerhalb der eigenen Wohnung oder auf dem eigenen Grundstück gilt die dringende Empfehlung, sich ebenfalls auf den eigenen Hausstand und maximal eine weitere Person, die nicht im selben Haushalt lebt, zu beschränken.

Wenn der Kreis Offenbach Risikogebiet ist und ich hier wohne, darf ich dann zur Arbeit oder zur Familie in Nicht-Risikogebiete fahren?

Ja. Auf das innerdeutsche Pendeln hat die Risikogebiet-Einstufung zur Zeit keinerlei Einfluss. An- und Abreisen sind dahingehend ohne Einschränkungen möglich.

Darf ich meine Verwandten in Alten- oder Pflegeheimen besuchen?

Ja. Die Einrichtungen müssen dafür über ein individuelles Schutzkonzept verfügen - nach Maßgabe der aktuellen Empfehlungen des Robert Koch-Instituts und der Handlungsempfehlungen des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration sowie der einrichtungsbezogenen Hygienepläne.

Bei den Besuchen ist unbedingt zu beachten:

  • Alle Besucherinnen und Besucher müssen von der Einrichtung registriert werden
  • Die Mindestabstände und Hygieneregeln müssen eingehalten werden.
  • Außerdem muss von den Besucherinnen und Besuchern ein entsprechender Mund-Nasen-Schutz (OP-Maske) getragen werden, der einen besseren Schutz bietet als eine sonst im öffentlichen Raum zulässige Mund-Nasen-Bedeckung. Die Landesregierung versorgt im Rahmen ihrer Möglichkeiten und im Zuge der etablierten Lieferketten die Einrichtungen mit entsprechenden Masken für diejenigen Besucherinnen und Besucher, die über keine eigene verfügen. 

Auf Beschluss des Landes Hessen dürfen Ältere und pflegebedürftige Menschen in ihren jeweiligen Einrichtungen innerhalb einer Woche zwei Mal Besuch von maximal jeweils zwei Personen erhalten. In den Alten- und Pflegeheimen gilt eine FFP2- oder KN95-Maskenpflicht für Beschäftigte sowie für Besucherinnen und Besucher. Außerdem dürfen die Angehörigen die Einrichtung nur nach einem negativem Corona-Testergebnis betreten.

Für medizinisches Personal, das aus einem Risikogebiet zurückkehrt, gelten Sonderbestimmungen.

Weitere Informationen stehen in den Handlungsempfehlungen des Landes, die in voller Länge unter dem Navigationspunkt “Rechtliche Grundlagen“ abrufbar sind.

Darf ich zuhause meinen Geburtstag feiern?

Ja. Für Treffen und Feiern zuhause gilt die dringende Empfehlung, sich auf den eigenen Hausstand und maximal eine weitere Person, die nicht im selben Haushalt lebt, zu beschränken.

Wie funktioniert der Schulbetrieb im Kreis Offenbach?

Auf Landesbeschluss gilt seit dem 22. Februar 2021 eine Maskenpflicht im Unterricht, auch an den Grundschulen. Ab diesem Zeitpunkt starten folgende Unterrichtsmodelle, die von den Schulen individuell umgesetzt werden:

    • Klassen eins bis sechs: Wechselunterricht und Notbetreuung
    • ab Klasse sieben: Distanzunterricht
    • Anschlussklassen inklusive Q2: Präsenzunterricht

Antworten auf häufig gestellte Fragen gibt das Hessische Kultusministerium.

Weitere Informationen:

Hygienekonzepte der Schulen

Das Hessische Kultusministerium hat zum Schulstart einen Corona-Hygieneplan an alle Schulen in Hessen verschickt. Er beinhaltet unter anderem Maßnahmen zur persönlichen und zur Raumhygiene, zum Infektionsschutz in Pausen, beim Sport- und Musikunterricht, zum Schutz von Risikogruppen sowie Informationen zur Meldepflicht. Der Plan kann hier eingesehen werden:

Schulsport

Schulsport ist unabhängig einer Personenzahl erlaubt. Der Kreis Offenbach hat allerdings aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens eine Allgemeinverfügung erlassen, wonach der Sportunterricht an allen Schulen nur kontaktlos stattfinden darf. Kontaktlos bedeutet mit mindestens 1,5 Meter Abstand.

Welche Auswirkungen hat Corona auf die Kommunalwahl?

Die nächste Kommunalwahl findet am 14. März 2021 im Kreis Offenbach statt. Durch die Corona-Pandemie und das dynamische Infektionsgeschehen ist davon auszugehen, dass die pandemiebedingten Einschränkungen auch Auswirkungen auf die Wahl haben werden. Bei der Vorbereitung werden daher alle notwendigen Vorkehrungen getroffen, um eine Gefährdung der Gesundheit sowohl der Wählerinnen und Wähler als auch der ehrenamtlichen Mitglieder der Wahlvorstände am Wahltag auszuschließen. Dazu zählen folgende Maßnahmen:

    • im Wahlraum sowie in dem Gebäude, in dem sich der Wahlraum befindet, besteht die Verpflichtung, während des Aufenthalts eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Im Wahlraum werden auch Mund-Nasen-Bedeckungen für den Fall vorgehalten, dass Wählerinnen oder Wähler diese vergessen haben.
    • Die Wahlräume wurden sorgfältig ausgewählt und eingerichtet. Es ist organisatorisch gewährleistet, dass sie regelmäßig gelüftet werden und der einzuhaltende Mindestabstand zwischen Wählerinnen und Wählern eingehalten werden kann.
    • Alle kontaktierten Oberflächen der Wahlräume – insbesondere die Wahlkabinen und die Wahlurne – werden regelmäßig und gründlich gereinigt.
    • Für die Stimmabgabe liegen in den Wahlkabinen grundsätzlich Schreibstifte bereit. Um jedes Infektionsrisiko auszuschließen, können Wählerinnen und Wähler allerdings auch einen eigenen Stift zur Kennzeichnung des Stimmzettels verwenden.
    • Alle Mitglieder der Wahlvorstände werden mit Mund-Nasen-Bedeckungen ausgestattet.

Sofern Bürgerinnen und Bürger jedes Infektionsrisiko ausschließen wollen, haben sie auch die Möglichkeit der Stimmabgabe per Briefwahl. Hierfür benötigen sie einen Wahlschein, den sie mit dem Vordruck auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung beantragen können. Sie können den Antrag auch mündlich (nicht telefonisch) oder per E-Mail stellen. Bei ihrem Antrag müssen sie ihren Familiennamen, ihre Vornamen, ihr Geburtsdatum und ihre Anschrift angeben. Sie erhalten zusammen mit dem Wahlschein:

    • je einen Stimmzettel für die Wahlen, für die sie wahlberechtigt sind,
    • je einen amtlichen Stimmzettelumschlag in der Farbe des Stimmzettels,
    • einen Wahlbriefumschlag, den die Gemeinde freigemacht hat, und
    • ein Merkblatt zur Briefwahl, das Erläuterungen in Wort und Bild gibt, wie sie ihre Stimmen per Briefwahl abgeben.

Wählerinnen und Wähler können den Wahlschein und die Briefwahlunterlagen auch persönlich beim zuständigen Wahlamt beantragen und abholen. Dort besteht auch die Möglichkeit, direkt ihre Stimmen vor Ort abzugeben.

Welche Hilfen gibt es für Studierende?

Studentinnen und Studenten, die ihren Lebensunterhalt bisher ganz und teilweise durch eine Nebentätigkeit finanziert haben, die durch die Corona-Krise weggebrochen ist, können unter anderem einmalig einen Zuschuss von maximal 200 Euro erhalten. Das Geld muss nicht zurückgezahlt werden. Für die entsprechenden Nothilfefonds der Studierendenwerke stehen durch das Land Hessen 250.000 Euro zur Verfügung. Die schnelle Hilfe des Landes soll den betroffenen Studierenden zumindest etwas Zeit geben, sich nach anderen Finanzierungsquellen umzusehen.

Für die Auszahlung der Soforthilfe sorgen die hessischen Studenten- und Studierendenwerke. Das Geld wird diesen anteilig für die von ihnen betreuten Studierenden rasch zur Verfügung gestellt. Anträge können ab Ende April gestellt werden. Die Vergabekriterien sind auf der Homepage des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes einsehbar.

Überbrückungshilfen des Bundes

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat am 30. April 2020 bekannt gegeben, dass es auch eine Überbrückungshilfe des Bundes für Studierende geben wird. Sie können ab dem 8. Mai 2020 online ein in der Startphase zinsloses Darlehen bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen. Die Höhe kann bis zu 650 Euro im Monat betragen. Das Angebot steht ab dem 1. Juni 2020 auch ausländischen Studierenden – also Angehörigen von Drittstaaten und EU-Bürgern, die sich erst kurz in Deutschland aufhalten – offen. Insgesamt wird damit ein Darlehensvolumen von bis zu einer Milliarde Euro aktiviert.

Darüber hinaus erhält das Deutsche Studentenwerk 100 Millionen Euro für die Nothilfefonds der Studierendenwerke vor Ort. Mit diesem Geld soll denjenigen Studierenden in nachweislich besonders akuter Notlage geholfen werden, die ganz unmittelbar Hilfe benötigen und keine andere Unterstützung in Anspruch nehmen können. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten des für die eigene Hochschule zuständigen Studierendenwerkes abrufbar.

Dürfen Handwerker noch zu mir nach Hause kommen?

Ja. Handwerker oder Dienstleister dürfen ihrer Tätigkeit weiter nachgehen. Da Sozialkontakte allerdings auf ein Minimum reduziert werden müssen, sollten sich Handwerkerbesuche in den eigenen vier Wänden nur auf dringend notwendige und unaufschiebbare Arbeiten beschränken. Während des Einsatzes ist zudem auf die Einhaltung der Hygieneregeln zu achten.

Kann ich die Verordnungen des Landes irgendwo nachlesen?

Ja. Die Verordnungen zum Schutz vor dem Coronavirus sowie die zugehörigen Lesefassungen der Verordnungen sind alle abrufbar.

Drohen Bußgelder, wenn ich gegen die Schutzverordnungen verstoße?

Ja. Verstöße gegen die Schutzmaßnahmen können Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten darstellen, die Bußgelder nach sich ziehen

Wo finde ich Online-Sportangebote?

Die Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie können zur Folge haben, dass Bewegung und Sport zu kurz kommen. Die SG Egelsbach bietet täglich neue virtuelle Workouts zum Mitmachen an, die für alle geeignet sind und nach den eigenen Fähigkeiten und Fitnessgrad ganz einfach angepasst werden können.

Auch die Turngemeinde Obertshausen bietet Onlinekurse an. Anmeldungen sind per E-Mail an fitness@tgo-obertshausen.de möglich. Kurse über Skype oder Zoom gibt es auch bei der SKG Sprendlingen. Der aktuelle Plan sowie ein Video „Fatburner mit Karla“ finden sich auf der Homepage des Vereins. Auch der TSV Heusenstamm bietet Training via Internet an. Die Angebote sind zwar im geschlossenen Mitgliederbereich des Vereins abrufbar. Anmelden kann sich derzeit jedoch jeder. Einfach mal auf der Homepage des Vereins vorbeischauen und bei Interesse eine E-Mail an die Geschäftsstelle des TSV senden. Das Passwort wird dann zugesendet. 

Die Stadt Dietzenbach hat auf ihrer Homepage unter Made in Dietzenbach Verlinkungen zu Fitnessstudios und Vereinen zusammengestellt, die Online-Angebote und Videos für zu Hause anbieten. Entsprechende Online-Angebote finden sich außerdem auf der Internetseite Mainova Sport Rhein-Main

Eine tolle Möglichkeit für zu Hause bieten auch die Fit-at-home-Videos der Moderatorin Steffi Burmeister. Unter professioneller Anleitung lässt sich so ohne jedes Equipment ein effektives Ganzkörpertraining absolvieren. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter dem Titel „Kinder stark machen“ auch ein Mitmachprogramm gestartet. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt es mehrere Videos, die die ganze Familie in Bewegung bringen sollen.

Diverse Fitnessstudios verlagern Kurse ins Internet. Informieren Sie sich dazu auf den jeweiligen Webseiten der Fitnesscenter. Neu und täglich live ist etwa prime time fitness TV, ein Angebot der Fitnessclubkette Prime Time fitness. Die Kette hat den Fitness-TV-Kanal aus gegebenem Anlass auf YouTube gestartet und bietet auf diesem Weg täglich Live-Fitness-Training, bei welchem die Trainer auch Fragen beantworten. Die Sessions sind so aufgebaut, dass jeder, egal ob trainiert oder untrainiert, mitmachen kann. Sie können live, aber auch zu einem späteren Zeitpunkt abgerufen werden.

Der Schauspieler Ralf Moeller bietet aus seinem Fitness Online Programm Hollywood Fit ebenso kostenlose Trainings online an. Hier wird unter anderem mit Wasserflaschen, Rucksäcken und ähnlichem statt Geräten trainiert.

Viele Fitness- und Personal-Trainer verlagern ihre Dienste kostenfrei ins Internet, dazu zählt zum Beispiel der Yoga-YouTube Kanal von Mady Morrision.

Auch auf sozialen Netzwerken wie Facebook finden sich Sport-Angebote, für die man nicht das Haus oder die Wohnung verlassen muss. Die European Fitness School Euro Education etwa informiert Interessierte auf ihrer Internet-Seite und bietet Webseminare an. 

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat unter dem Titel „Kinder stark machen“ auch ein Mitmachprogramm gestartet. Auf ihrem YouTube-Kanal gibt es mehrere Videos, die die ganze Familie in Bewegung bringen sollen.

Alba Berlin bietet auf seinem YouTube-Kanal montags bis freitags Sportübungen für Kinder an. Es gibt dabei sowohl spezielle Mitmachaktionen für Kita-Kinder als auch für Jungen und Mädchen in der Grundschule und in der Oberschule. Die Kinderturnstiftung Baden-Württemberg bietet die kostenfreie „Kitu-App“ an. Familien erhalten durch sie kreative und lustige Anregungen für gemeinsame Bewegungszeiten im Alltag. Gefördert werden dabei Beweglichkeit, Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Die bunte App steht im App Store beziehungsweise im Google Play Store zum Download zur Verfügung. 

Hinweis: Die Seiten werden fortlaufend aktualisiert. Aufgrund der großen Situationsdynamik kann es jedoch passieren, dass die beschriebenen Informationen, Maßnahmen, Empfehlungen und Verordnungen jederzeit und kurzfristig geändert, verstärkt, verlängert oder gänzlich erneuert werden und die hier hinterlegten Angaben überholen.